Wortschlag
Stand: 30-09-2008
Ich nehme mich den Kunstwörtern dieser digitalen (manchmal auch analogen) Welt an und mache mir einen Reim daraus - im Environment der Anglizismen, des Nicht-Mikroweb (Anti Web 2.0), (nicht zwangsläufig)tagesaktuell und frei heraus.
Der Sinn ist dabei so allgemeinverständlich (wenig Slang, Jargon, Fachsprache) und exakt wie möglich zu schreiben und auf "Werkzeuge" wie Hyperlinks, Trackbacks oder SEO-Gedöns zu verzichten.
Im Web geht vieles an Informationen unter - das soll hier weniger passieren. Insofern richtet sich diese Webseite gegen das aktuelle Geschehen (Stand: September 2008) mit übermäßigen Verlinkungen, Vernetzungen und sonstigen "Ver-"s dieses digitalen Weltdorfs.
Es ist mein Beitrag für die Nachkommen dieser Welt, die sich einmal diese Webseite anschauen werden - möge Host Europe (mein jetziger Webhosting-Anbieter) lange leben.
PS: Die Texte entstehen ganz puristisch in meinem (mittlerweile) Lieblings-Alleskönner-Editor TextMate (MacOSX).
PPS: Die Wortschläge dürfen per RSS-Feed abonniert werden - damit wird man automatisch bei jedem neuen Wortschlag informiert.
UPDATE: 18-11-2009
Die Überlegungen, meinen bisher Wordpress-betriebenen Blog aufzulösen und in dieses Quasi-Blog zu migrieren, tue ich hiermit kund. Ich nenne es lautes Überlegen - von der Idee bis zur Umsetzung kann eine unbestimmte Zeit vergehen. Statt mich in ein gemachtes Nest à la Wordpress zu setzen, gehe ich als so-called Web-Worker den manuellen Weg - des Lernens wegen. Abgespeichert werden meine Artikel übrigens in einer Textdatei - nix Datenbank!
Auch werde ich mich aufgrund eben genannter Aussagen nicht mehr nur auf Kunstwörter o.ä. beschränken. Es wird ein Blog mit potentiell allen Beobachtungen, Gedanken und Trivia.
Bisherige Wortschläge: Android
Android
24-09-2008, 19:19 (begonnen zu tippen), 25-09-2008, 00:09 (aufgehört zu tippen), 00:52 (nochmal korrigiert), 12:38 (slightly changed)
Die bereits im November 2007 vorgestellte Softwareplattform für mobile Gerätschaften - genannt Android - vom Datensammler Google Inc. hatte gestern mit dem vom US-amerikanischen Telekommunikationsanbieterbruder von T-Mobile vertriebenen "G1" seine erste Geburt auf dem deutschen Markt der Webjournalisten und -logs.
Android ist für Softwareentwickler und sonstige Interessenten frei verfügbar - das heißt es/er/sie ist Open-Source (unter der Apache-Lizenz 2.0) und wird vorangetrieben von der Open Handset Alliance (mit Google aktuell 34 Mitglieder). Der Kern des Betriebssystems basiert auf Linux (ebenfalls Open-Source) und der Programmiersprache Java.
Das heißt das Entwickeln im Softwarebereich für Android-betriebene Mobilgeräte funktioniert mit Java-Technik - wenn man die Sprache beherrscht, könnte man viel Spaß haben.
Statt wie in Java üblich benutzt man statt der Java Virtual Machine (VM) die Dalvik Virtual Machine, die sogenannten Byte-Code (plattformunabhängiger Zwischencode) in Maschinencode (Binärcode oft im Dualsystem mit 1 und 0, der gewöhnlich per hardwarenaher Sprachen wie Assembler erzeugt wird) übersetzt.
Architektonisch ist Android für die Speicher-, Prozessverwaltung und Netzwerkkommunikation zuständig. Darüberhinaus bildet der in Android arbeitende Linuxkernel die Hardwareabstraktionsschicht (engl. HAL) - eine Schnittstelle, die dafür sorgt, dass andere Software-Komponenten nicht auf die Spezifikationen der Hardware Rücksicht nehmen müssen, auf der das Programm läuft, sondern nur die von der HAL abstrahierte Funktion einer bestimmten Hardware nutzen; der direkte der Zugriff der Software auf die Hardware entfällt - für den Rest der Software und die Gerätetreiber für das System.
Fazit:
Angesichts von aktuellen Betriebssystemen (für die mobilen Endgeräte) wie Windows Mobile, Symbian OS, dem "iPhone MacOSX", dem proprietären Betriebsysstem für Blackberry-Smartphones der Firma RIM oder vielleicht noch existenter Palm OS Geräte, scheint mir die recht stark gestützte "Initiative" von Weltverbesserer Google doch ein Schritt in die richtige Richtung, denn Linux wird zunehmend interessanter. Auch für mein MacBook habe ich mir als emulierte Linux-Version Ubuntu 8.04 installiert - ich nutze es sporadisch (oft um zu wissen, wie es sich anfühlt) und bin geneigt es öfter zu benutzen. In jedem Fall ist Open-Source auch für eine Daten-Großmacht wie Google ein lohnenswerter Schritt (die Möglichkeiten bei Software mit offenen Schnittstellen ist gigantisch) - mein proprietäres Nokia E51 (mit Symbian OS) wird wohl bald Dumm aus der Wäsche gucken.
Quelle(n):
- Neuerdings Weblog http://neuderdings.com ("T-Mobile G1: Google zum Mitnehmen")
- Wikipedia Projekt http://de.wikipedia.org ("Android")